Eine Radonmessung ist wichtig für Ihre Gesundheit

Warum ist die Messung von Radon notwendig?

  • Radon tritt aus dem Erdreich in Gebäude ein und kann schon in niedrigen Dosen gesundheitsschädlich sein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das radioaktive Radongas als die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs ein. Radon ist hauptverantwortlich für die radioaktive Belastung von Menschen, ca. 10-20% aller Häuser sind radonbelastet. 
     
  • Wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Radon in Wohnungen des Risiko für Lungenkrebs in der Allgemeinbevölkerung signifikant erhöht. Radon verursacht in Deutschland ca. 10% aller Lungenkrebstodesfälle. Radon ist der zweitwichtigste Risikofaktor für Lungenkrebs nach dem Rauchen.
     
  • Es gibt keinen Schwellenwert unterhalb dessen kein Risiko besteht. Selbst kleine Radonkonzentrationen können das Risiko für Lungenkrebs geringfügig erhöhen. Die Mehrheit der Lungenkrebsfälle durch Radon werden durch geringe oder mittlere Radonkonzentrationen verursacht.
     
  • Radon als Edelgas als solches ist eigentlich harmlos, aber die radioaktiven Zerfallsprodukte, die in der Lunge verbleiben, sind problematisch. Radon hat den größten Anteil an natürlicher Radioaktivität. Das Ausgangselement ist das Radium, das in Helium und radioaktives Radium zerfällt.
     
  • Ziel ist es, den Durchschnitt der Radonkonzentration allgemein zu erniedrigen. Gesetzliche Regelungen für Radon gibt es seit 2018.

    Aktuell: 
    Nach dem neuen Strahlenschutzgesetz, das am 31.12.2018 in Kraft getreten ist, müssen seit 2019 Innenräume und Arbeitsplätze mit einem Durchschnittswert von über 300 Becquerel (pro Kubikmeter Luft) saniert werden. Bis Ende 2020 wurden Risikogebiete identifiziert, in denen die Radonwerte an allen Arbeitsplätzen im Erdgeschoss und im Untergeschoss verpflichtend gemessen werden müssen.