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Elektrische Wechselfelder
Hintergrund: An den Menschen in isolierter Umgebung, z.B. auf dem Bett liegend und somit ohne Kontakt zu "Erde", koppeln kapazitiv (entsprechend eines Kondensators, der sich auflädt) elektrische Felder an, von z.B. der Elektroinstallation in der Wand oder Netz-Kabeln unter dem Bett/Schreibtisch etc.
Das "Vorhandensein" von Wechselspannung reicht für diesen Effekt aus - es muß also nicht unbedingt Strom fließen und demnach kein Gerät eingeschaltet sein.
Die Körperspannung sollte möglichst gering sein. Mit einer schlechten Elektroinstallation in der Umgebung, 2-adrigen Netzleitungen oder auch mit einer Heizdecke können weit mehr als 4 Volt (entspricht 4000 mV) gemessen werden, in manchen Fällen leuchtet sogar ein 230 V Prüfschraubenzieher auf (bei z.B. 60 V Körperspannung).
Der Schlafplatz muss dabei besondere Beachtung bekommen. Nirgendwo ist man länger, nirgendwo ist Körper und Psyche empfindlicher, angreifbarer, wehrloser, wie in der hochsensiblen Schlafphase.
Was ist Elektrostatik, wie entsteht Sie ?
1. Durch Aufladung Durch das Vorhandensein von positiver oder negativer Ladung im Überschuss als Folge von Reibung bei Isolatoren oder elektrisch isolierten Körpern. (Beim Ballon haben wir die Kunststoffhülle durch Reibung an unseren Haaren aufgeladen.) Man nennt dies auch Reibungselektrizität
2. Influenz Bei der Influenz wird z.B. im Körper des Menschen, der über einen positiv geladenen Fussboden schreitet, eine entsprechend hohe gegensätzliche d.h. negative Ladung gebildet, die beim Berühren von geerdeten Teilen (Computer) oft zu Funkenentladungen führen kann.
3. Ionisation Mindestens ein Elektron aus einem neutralen Atom oder Molekül wurde abgetrennt oder hinzugefügt. Fehlt eins, ist das Ion positiv, beim Hinzufügen hingegen negativ geladen. Einfacher gesagt, wir haben ein Ungleichgewicht. Da ist etwas zuviel oder zuwenig...
Elektrostatische Aufladungen erzeugen Spannungen von einigen hundert bis zu einigen tausend Volt! Diese können bei Potentialausgleich zu kurzfristigen hohen Strömen führen, welche empfindliche elektronische Bauteile beschädigen oder zerstören. Diese wurden schliesslich auch nur für Betriebs- spannungen von einigen Volt ausgelegt.
Elektrostatische Felder dürfen nicht mit Wechselfelder (NF) verwechselt werden. Elektrostatische Ladungen können als hohe örtliche Konzentrationen z.B. auf einem Kunststoffteppich auftreten. Bis zur Entladung besteht demnach kein Stromfluss. Bei sehr hohen Ladungen (1 – 80 kVolt) tritt schon bei Annäherung eine Funkenentladung ein. Auch der Blitz beim Gewitter ist ein elektrostatisches Phänomen. Spätestens hier wird deutlich, welche Kraft in der Elektrostatik ruhen kann.
Gesundheitliche Schäden. Im Vergleich zu Wechselfeldern scheint der menschliche Körper gegenüber Gleichfeldern wesentlich resistenter zu sein. Im Gegensatz zu Wechselfeldern ist er in Bezug auf Gleichfelder meistens störfester als elektronische Geräte. Der Mensch spürt sehr wohl den elektrischen Schlag, jedoch ohne Schädigung der biologischen Funktionen, elektronische Geräte können bei Entladungen von einigen tausend Volt und mehr bleibend geschädigt werden.
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